In der Novemberausgabe von haGalil findet sich eine Rezension des Buchs: "Ruth Baders Buch 'Kölsche Jonge' beinhaltet gleichermaßen eine Botschaft an uns Leser wie an ihre Familie und letztlich auch eine Botschaft, die sie sich selber geschickt hat. Die Geschichte ihres Vaters Adi Bader steht im Mittelpunkt des Buchs und wird mit Leben gefüllt. Ruth Bader gibt ihm eine Stimme, die seine Erzählungen transportiert..." [mehr]
»Halte hoch das, was Du von mir gelernt hast. Und sollte ich es, Gott behüte, nicht mehr erleben, Euch, unsere Lieben, wiederzusehen, und Du hörst, Dein treues Vaterherz hat aufgehört zu schlagen, dann gehe hin und sage mit Inbrunst den Kaddisch.«
Im Jahr 1939 gelang es dem jüdischen Kölner Fritz Bader, drei seiner vier Söhne ins vermeintlich rettende Ausland zu schicken. Er selbst blieb mit seiner Frau Regine und dem jüngsten Sohn in Deutschland zurück. Mit zunehmender Verzweiflung hofften Fritz und Regine vergeblich auf eine eigene Fluchtmöglichkeit.
»Kölsche Jonge« basiert auf den Erinnerungen der überlebenden Söhne Adi und Menasche und Briefen aus den entscheidenden Jahren. Das Buch vermittelt ein eindrucksvolles Bild der zerrissenen Kindheit und Jugend zweier Kölner Jungen.
ISBN 978-3-8370-3814-9, Paperback, 260 Seiten, € 14,90
Buchbesprechung bei haGalil
In der Novemberausgabe von haGalil findet sich eine Rezension des Buchs: "Ruth Baders Buch 'Kölsche Jonge' beinhaltet gleichermaßen eine Botschaft an uns Leser wie an ihre Familie und letztlich auch eine Botschaft, die sie sich selber geschickt hat. Die Geschichte ihres Vaters Adi Bader steht im Mittelpunkt des Buchs und wird mit Leben gefüllt. Ruth Bader gibt ihm eine Stimme, die seine Erzählungen transportiert..." [mehr]